Kind mit Fahrrad im Park
08.04.13 | Aktionen und Veranstaltungen

Verkehrssicherheitswochen 2013

Auf rücksichtsvolleres Verhalten und ein sensibilisiertes Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zielen jedes Jahr die Frankfurter Verkehrssicherheitswochen. Schwerpunkt im Frühjahr 2013 sind Falschparker auf Rad- und Gehwegen.

Gegen rücksichtsloses und gefährdendes Falschparken

Jedes Jahr führt das Verkehrsdezernat gemeinsam mit dem Straßenverkehrsamt, Polizei und anderen Partnern die Frankfurter "Verkehrssicherheitswochen" durch. In diesem Jahr beginnt die Aktion am Montag, 8. April, und endet am 26. April. Im Zuge der seit 1. April 2013 geltenden neuen Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) stehen rücksichtsloses und gefährdendes Falschparken im Mittelpunkt der Aktion.

Der Frankfurter Verkehrsdezernent Stefan Majer: "Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Frankfurt unterwegs ist, braucht freie und sichere Wege. Besonders Kinder, Ältere und Menschen mit Behinderungen leiden darunter, dass bei einigen Autofahrerinnen und Autofahrern das Bewusstsein für die Bedürfnisse anderer nur sehr gering ausgeprägt zu sein scheint."

Nina bittet um mehr Rücksicht

Zusätzlich zum Strafzettel möchte das Verkehrsdezernat mit einer Karte an der Windschutzscheibe anschaulich machen, dass Falschparken auf Geh- und Radwegen und in Haltestellenbereichen kein "Kavaliersdelikt" ist, sondern Mitmenschen gravierend in ihrer Mobilität beeinträchtigt und auch das Unfallrisiko erhöht. Hierauf werden die motorisierten und Fahrradstreifen der Stadtpolizei – Verkehrssicherheit – eine Woche lang ein ganz besonderes Augenmerk haben.

Kind vor Auto mit Sprechblase: Warum stehst du auf meinem Weg?

Rad fahren in Frankfurt – aber bitte nicht "links"

Ein weiteres Problemfeld: Radfahrende auf der in Fahrtrichtung linken (falschen) Straßenseite werden an Einmündungen und Einfahrten vom Autoverkehr nicht ausreichend wahrgenommen. Um auf die Gefahr hinzuweisen, wiederholt das Verkehrsdezernat in diesem Frühjahr die 2012 erstmals durchgeführte Denkzettel-Aktion "Marc". Stadtrat Majer: "Die Benutzung von Radverkehrsanlagen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung steigert das Unfallrisiko enorm. Wo nicht durch Beschilderung ausdrücklich Zweirichtungsverkehr erlaubt ist, ist es deswegen verboten."

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