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Danke! für ein großartiges Jahr Radfahren in Frankfurt

Vor gut einem Jahr wurde das bundesweit erste Radfahrbüro offiziell vom Frankfurter Verkehrsdezernenten Lutz Sikorski ins Leben gerufen. Im Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main kümmert sich das Radfahrbüro um sämtliche Belange rund um den Radverkehr in der Mainmetropole.

Illustrierter Weihnachtsmann auf Fahrrad mit Geschenken

Holprige Radwege, ungünstige Verkehrsführung, fehlende Abstellplätze - nicht nur die Beseitigung der kleinen Mängel steht bei den Mitarbeitern des Radfahrbüros auf der täglichen Agenda. Zentrales Anliegen des Verkehrsdezernats war und ist die Förderung des Radverkehrs im Alltag. Denn Radfahren ist nicht nur abgas-, lärmfrei und gesund, sondern steht für flexible Mobilität in einer Stadt der kurzen Wege.

Frankfurt hat das Zeug zur fahrradfreundlichen Stadt

„Fahrrad fahren ist viel mehr: Spaß, Lebensfreude, Mode, Urbanität. Der Drahtesel passt wunderbar zu Frankfurt und prägt zunehmend das Stadtbild. Und die Mainmetropole hat das Zeug zur fahrradfreundlichen Stadt", findet auch Martin Boré, Leiter des Radfahrbüros.

Seit Herbst 2009 kümmern sich insgesamt vier engagierte Mitarbeiter, selbst passionierte Radfahrer, um die Wünsche, Anregungen und Ideen der Frankfurter Radler. Das Radfahrbüro hält die Fäden in der Hand und koordiniert die Zusammenarbeit der zuständigen Ämter. Die Umsetzung der neuen Fahrradroute 7 vom Eschenheimer Turm über Eschersheim bis zum Grüngürtel/Niddaweg beispielsweise ist das Ergebnis guter Teamarbeit. Zudem kümmern sich die Kollegen auch um die zahlreichen Zuschriften und Anrufe der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger.

1500 Fragen und Anregungen, hunderte Ideen, drei Straßenaktionen, zwei Fotowettbewerbe, eine Webseite

„Der kontinuierliche Dialog und Austausch mit den Radfahrenden ist uns am wichtigsten," sagt Thomas Friede, der u.a. die Öffentlichkeitsarbeit des Radfahrbüros koordiniert. „Sie sind die wahren Experten." Täglich erreichen das Radfahrbüro im Durchschnitt zehn Anfragen von Bürgern. „Die Bandbreite der Ideen und Anregungen ist riesig", erläutert Friede. Das stellt die Mitarbeiter aber auch vor eine große logistische Herausforderung. „Es gibt noch viel zu tun. Aber wir sind auf einem guten Weg. Leider lassen sich selbstverständlich nicht alle Projekte gleichzeitig umsetzen. Wir würden auch gerne alle Anfragen zeitnah beantworten und das bleibt auch unser Ziel. Doch es ist uns bei der Flut der Meldungen wichtiger, dass Mängel tatsächlich behoben werden anstatt nur darüber zu reden. Deshalb kümmern wir uns in erster Linie um die Beseitigung konkreter Mängel. Wir hoffen auf Verständnis für diese Prioritäten, auch wenn das für die einzelnen Melder natürlich nicht immer zufriedenstellend ist. Besonders schön ist es natürlich, wenn ein Problem tatsächlich sichtbar behoben werden konnte, denn das spricht häufig mehr als tausend Worte."

Umsetzungsstark und preisgekrönt

Verloren geht nichts im Radfahrbüro. Alle Anfragen werden so schnell es geht bearbeitet und direkt an die zuständigen Ämter weitergeleitet. Dass alle erfolgreich an einem Strang ziehen und Erfolge sichtbar werden, dafür sorgt das Radfahrbüro. „Wir greifen nicht selbst zur Schaufel und bauen. Aber wir kümmern uns darum, dass die zuständigen Ämter aktiv werden", so Boré. Das zeigt auch eindrucksvoll die aktuelle Bilanz des Radfahrbüros für das Jahr 2010. Es finden sich in der Stadt zahlreiche neue Radverkehrsführungen und Abstellmöglichkeiten, die auch als Etappensiege in Google-Maps sichtbar gemacht werden.

Wie richtig das Radfahrbüro mit seinen Ambitionen und Zielen liegt, beweist auch die Auszeichnung der Meldeplattform Radverkehr mit dem deutschen Fahrradpreis „best for bike 2010". Dieses internetgestützte Meldesystem, an dessen Entwicklung das Radfahrbüro maßgeblich beteiligt war, bietet Radfahrenden die Möglichkeit, Mängel im Radverkehrsnetz exakt in Karten zu lokalisieren und zu beschreiben. Je genauer die Meldungen sind - am besten mit hochgeladenen Fotos - desto schneller kann das Radfahrbüro die Nachrichten an die zuständigen Stellen weiterleiten.

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